Tennisclub
Friedberg

Historie des TCF

 

1962  Zum Saisonbeginn wird das Clubhaus unter Anteilnahme der Prominenz aus Stadt und Landkreis und einer großen Anzahl von Mitgliedern eingeweiht. Der Clubhausneubau wurden von der Stadt, dem Landkreis Friedberg, dem Bayerischen Landessportverband aus Staatsmitteln, dem BLSV-Bezirk Schwaben aus Bezirksmitteln und dem Bayerischen Jugendring finanziell unterstützt. Die Clubmitglieder Brigitte Stöhr (Deiml) und Siegfried Klein erringen die Bayerische B-Klassen-Meisterschaft. Siegfried Klein gewinnt zum fünften und Brigitte Ströhr zum dritten Mal die Clubmeisterschaft.

bild Werner Stöhr (rechts) mit Partner auf den überschwemmten Tennisplätzen,
im Hintergrund das alte Clubhaus

 

 

 

1963  Die außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt die vom Vorstand überarbeitete Satzung. Der 7. Tennisplatz wird wieder in Eigenleistung der Mitglieder und mit finanzieller Unterstützung der Stadt erstellt.

1964  Im Rahmen der 700-Jahr-Feier der Stadt Friedberg werden auf der Anlage des Clubs die Schwäbischen Meisterschaften ausgetragen. Brigitte Stöhr (Deiml) wird Schwäbische Meisterin.

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Bild 1: Schwäbische Tennismeisterschaften in Friedberg,
Werner Stöhr (links) wird Sieger der B-Klasse

Bild 2: Schwäbische Tennismeisterschaften in Friedberg,
Brigitte Stöhr, verh. Deiml, und Siegfried Klein werden Schwäbische Meister
im Mixed (im Hintergrund das alte Clubhaus neben Platz 4)

Bild 3: Schwäbische Tennismeisterschaften in Friedberg,
Brigitte Stöhr, geb. Deiml, geht zum Endspiel der Damen unterstützt von
Hannelore Zopp, verh. Sieber, und von links Helmut Knoller (Sportwart),
Herrn Zopp sen. und Heribert Zinterer

Bild 4: Schwäbische Tennismeisterschaften in Friedberg,
Tennisplätze 1 bis 4 im Hintergrund das Clubhaus, von Platz 4 aus gesehen 

1965  Die zweite Hochwasserkatastrophe "nach der ersten im Jahr 1954" bricht über den Verein herein. Die Tennisclubs Augsburg und Schießgraben stellen dem Verein je einen Tennisplatz zur Aufrechterhaltung eines Notbetriebes kostenlos zur Verfügung. Nachdem die 1. Herrenmann- schaft 1958 abgestiegen war, schafft sie erneut den Aufstieg in die Bezirksklasse A. Clubmeister: Werner Stöhr zum dritten und Ulla Leuchtmann zum ersten Male.

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1. Herrenmannschaft von links Heribert Zinterer, Hermann Schmitt, Karl
Thaler, Werner Stöhr, Hans Sieber, Günther Mahr

1966  Die Plätze 1 bis 4 werden renoviert und erhalten eine neue Spieldecke. An den Verbandsspielen nehmen drei Herren-, eine Damen- und eine Jugendmannschaft teil. Clubmeister werden Karl Thaler und Heidi Schleibner ie zum ersten Male.

1967  Für den Verein wird die Gemeinnützigkeit erwirkt.  Die gesellschaftlichen Veranstalltungen, Nikolausfeier, Faschingsball, Faschingssonntag mit den "drei Lausbuben" aus München, Kehraus, Skiausflug, Frühlingsfest und Sommernachtsfest mit einer Spitzenkapelle finden großen Zuspruch. Brigitte Stöhr wird erneut Schwäbische A-Klassenmeisterin.

1968  Der Club feiert sein 20jähriges Bestehen. Bei der Feier im Clubhaus, die großen Zuspruch findet, werden die drei noch lebenden, bisherigen Vorstände

Vitus Schleibner, Franz Schicker und Josef Merk

mit der Goldenen Ehrennadel des Tennisclubs Friedberg ausgezeichnet. Die Mitgliederzahl hat sich in den vergangenen 20 Jahren von 40 auf 243 Mitglieder versechsfacht.

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Bild1: Brigitte Deiml auf Platz 3, im Hintergrund das Clubhaus

Bild 2: Hans Deiml (Schatzmeister 1973 bis 1986) auf Platz 4, im Hintergrund das
alte Clubhaus

 

1969  In der Vorstandschaft herrschen unterschiedliche Meinungen über die zukünftige Vereinspolitik. Während der 1. Vorsitzende Josef Merk den Verein für alle Tennisinteressierten offen halten will, vertritt ein Teil der Vorstandschaft die Meinung, keine neuen Mitglieder mehr aufzunehmen und klein (familiär) zu bleiben. In einer vom Vorstand einberufenen, außerordentlichen Hauptversammlung werden die unterschiedlichen Meinungen diskutiert. Schließlich stimmten die Mitglieder für die Öfffnung des Vereins und wählen folgende Vorstandschaft:

1. Vorsitzender: Josf Merk

2. Vorsitzender: Werner Marschall

Schatzmeisterin: Annemarie Pflaum (Wimmer)

Sportwart: Rudi Lukas

Die Weichen für einen Großverein sind gestellt.

Gleichzeitig wird beschlossen, die Tennisplätze Nr. 8, 9, und 10 zu bauen.

1970  Der Bau einer Zweifeld-Tennishalle wird in der neugewählten Vorstandschaft diskutiert. Voraussetzungen für einen Hallenbau sind der Umbau des Clubhauses auf Winterbetrieb, die Vergrößerung des Clubhauses und der sanitären Einrichtungen sowie der Bau einer Hausmeisterwohnung. Finanzbedarf ca. 1 Million DM. Die notwendige Grundstückserweiterung nach Süden 40 m und nach Westen 50 m wird mit der Stadt Friedberg vereinbart.

1971  Rekord bei der Neuaufnahme von Mitgliedern. 107 Interessenten treten in den Club ein. Die Mitgliederzahl steigt dadurch auf 397.

Die Generalversammlung beschließt den Bau einer Zweifeldhalle, den Ausbau des Clubheimes und den Bau einer Hausmeisterwohnung.

Mit der Stadt Friedberg wird ein Erbbaurechtsvertag für das gesamte Grundstück mit einer Laufzeit von 99 Jahren abgeschlosen. Das Grundstück wird an die Wasserversorgung der Stadt angeschlossen. Clubmeister werden Werner Stöhr und Brigitte Deiml je zum achten Male.

1972  Die Zweifeld-Tennishalle wird gebaut und am 13. Oktober in Betrieb genommen. Die Mitgliederzahl steigt weiter und erreicht die Zahl 430. Das Haushaltsvolumen liegt bei einer Million DM. Clubmeister wurden Helmut Wild zum ersten und Brigitte Deiml zum neunten Male.

1973  Die Baumaßnahme

" Clubhauserweiterung inklusive Inneneinrichtung"

wird Ende Juli abgeschlossen. Um alle anstehenden Probleme, die durch die Abwicklung der Baumaßnahmen auftraten, zu meistern, sind 14 Vorstandssitzungen notwendig, die fast alle von 20 Uhr bis nach Mitternacht dauerten. Die Clubmeisterschaften gewinnen Dieter Heppler zum ersten und Brigitte Deiml zum zehnten Male.

Der Club feiert sein 25jähriges Bestehen unter großer Anteilnahme von Mitgliedern und Prominenz.

Bei dieser Feier werden drei Personen, die sich bei der Förderung des Clubs große Verdienste erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernannt:

Bürgermeister Max Kreitmayr, Walter Klaus und Max Gutmann

Josef Merk