Tennisclub
Friedberg

Vereinssatzung

 

 Satzung Stand 26. 11. 2004

 

 

Satzung des TC Friedberg

§1 Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen „Tennis-Club Friedberg e.V." Er hat seinen Sitz in Friedberg/Bayern und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Aichach eingetragen.

2. Der Verein ist Mitglied im Bayerischen Landessportverbandes e.V. und des Bayerischen Tennisverbandes e.V. und erkennt deren Satzungen an. Die Bestimmungen dieser Verbände und des Deutschen Tennisbundes gelten auch für die Vereinsmitglieder.


§2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung 1977 (AO 1977). Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

4. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.


§3 Mitgliedschaft

1. Die Zahl der Mitglieder ist nicht begrenzt. Mitglied kann jede Person werden, die schriftlich beim Präsidium die Aufnahme beantragt.

2. Neben den persönlichen Daten hat der Aufnahmeschein die Bankverbindung zu enthalten, bei der die satzungsgemäßen Zahlungen abgebucht werden können.

3. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

4. Über die Aufnahme entscheidet der Präsident oder einer seiner Stellvertreter. Wird die Aufnahme abgelehnt, was aus triftigen Gründen möglich ist, steht dem Antragsteller die Berufung an die Vereinsvorstandschaft zu. Diese entscheidet endgültig.

5. Aufnahmeanträge, die nicht vollständig ausgefüllt sind, brauchen nicht behandelt werden und sind dem Antragsteller zurückzugeben.

6. Die Aufnahme ist erst endgültig, wenn der auf der Aufnahmebestätigung ausgewiesene Betrag bezahlt ist.

 

7. Die Mitgliedschaft endet durch Austrittserklärung, Ausschluß oder Tod. Der schriftlich dem Verein zu erklärende Austritt ist jeweils zum 31.12. möglich.

8. Ein Mitglied kann aus folgenden Gründen aus dem Verein ausgeschlossen werden:

8.1. Bei gröblichem Verstoß gegen die Satzung des Vereins, gegen die Anordnungen der Vereinsleitung und gegen die Vereinsdisziplin.

8.2. Bei schwerer Schädigung des Ansehens des Vereins und dessen Belange.

8.3. Bei gröblichem Verstoß gegen die Vereinskameradschaft.

8.4. Bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte.

8.5. Bei mutwilliger Beschädigung oder Zerstörung von Vereinseigentum

8.6. Bei Nichtzahlung des Beitrages oder sonstiger Forderungen, die auf Beschluß der Mitgliederversammlung festgelegt sind nach vorausgehender Mahnung. Die 2. Mahnung muß per Einschreiben eingehen und die Androhung des Ausschlusses aus dem Verein enthalten.


 

9. Über den Ausschluß entscheidet in dringenden Fällen das Präsidium, sonst die Vereinsvorstandschaft mit 2/3 Mehrheit. Dem Mitglied ist vor dem Beschluß Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Beschluß ist dem Mitglied per Einschreiben mitzuteilen. Gegen den Beschluß des Präsidiums bzw. der Vereinsvorstandschaft ist innerhalb von 4 Wochen nach seiner Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Vereinsvorstandschaft möglich und zulässig. Diese entscheidet dann endgültig mit einfacher Mehrheit bei ihrer nächsten Zusammenkunft. Diese muß innerhalb von 4 Wochen nach Eintreffen der Anrufung erfolgen, notfalls außerordentlich. Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann die Vereinsvorstandschaft ihren Beschluß schon vor Rechtswirksamkeit für vorläufig vollziehbar erklären.

Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf von 2 Jahren möglich. Über den Antrag auf Wiederaufnahme entscheidet die Vereinsvorstandschaft.

10. Ein Mitglied kann aus den gleichen wie unter Pkt. 8. genannten Gründen durch einen Verweis oder durch eine Geldbuße bis zum Betrag von €100,- und/oder mit einer Sperre von längstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände welchen der Verein angehört, gemaßregelt werden.

11. alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Brief zuzustellen.

12. Gegen diese Maßregeln sind jegliche Rechtsmittel ausgeschlossen.

§4 Vereinsorgane

Vereinsorgane sind:

1. Die Mitgliederversammlung

(Generalversammlung oder außerordentliche Mitgliederversammlung)

2. Das Präsidium

3. Die Vereinsvorstandschaft

4. Die Ausschüsse

§5 Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet einmal im Jahr zwischen dem Ende der Sommersaison und dem Jahresende statt.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von einem Zehntel der Mitgliedschaft oder auf Beschluß der Vereinsvorstandschaft bzw. des Präsidiums einzuberufen.

3. Die Einladung zu den Mitgliederversammlungen muß schriftlich durch das Präsidium mit einer Frist von mindestens 10 Tagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgen.

4. Die Tagesordnung muß folgende Punkte enthalten:

1) Verlesung des Protokolls der letzten Mitglieder- oder Generalversammlung

2) Jahresberichte der Ressortleiter

a) des Vizepräsidenten Finanzen

b) des Vizepräsidenten Sport

c) des technischen Leiters

d) des Breitensportwartes

e) des Veranstaltungsleiters

3) Jahresbericht des Präsidenten

4) Revisionsbericht

5) Bildung eines Wahlausschusses

6) Entlastung des Präsidiums und der Vereinsvorstandschaft

7) Neuwahlen

8) Haushaltsvoranschlag für das kommende Jahr

9) Satzungsänderungen

10) Verschiedenes


Ferner sind die zur Abstimmung anstehenden Hauptanträge in ihrem wesentlichen Inhalt bekannt zu geben. Bei den ordentlichen Mitgliederversammlungen, die in geradzahligen Jahren abgehalten werden, entfallen die Tagesordnungspunkte 5 und 7, da das Präsidium und die Vereinsvorstandschaft für 2 Jahre gewählt werden.

5. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Höhe der Vereinsbeiträge sowie über alle Punkte, die auf der Tagesordnung stehen.

6. Die Mitgliederversammlung wählt das Präsidium und die Vereinsvorstandschaft sowie die Revisoren.

7. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig

8. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit soweit das Gesetz nichts anderes vorschreibt. Bei Satzungsänderungen ist die Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen notwendig.

9. Stimmberechtigt sind alle aktiven und passiven Mitglieder über 18 Jahre.

10. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Diese ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.



 

§6 Präsidium

1. Das Präsidium bildet die Führungsspitze des Vereins und besteht aus

dem Präsidenten und drei Vizepräsidenten

(Vizepräsident Finanzen, Vizepräsident Sport, Vizepräsident Beratung)

2. Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der Präsident und die Vizepräsidenten. Jedes Mitglied des Präsidiums ist gegenüber Dritten (Außenverhältnis) einzelvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass der Vizepräsident Finanzen nur bei Verhinderung des Präsidenten, der Vizepräsident Sport nur bei Verhinderung des Präsidenten und des Vizepräsidenten Finanzen und der Vizepräsident Beratung nur bei Verhinderung des Präsidenten und der Vizepräsidenten Finanzen und Sport zur Vertretung berechtigt ist.

3. Scheidet ein Mitglied des Präsidiums vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist von der Vereinsvorstandschaft innerhalb von 21 Tagen ein neues Mitglied für die Restzeit hinzu zu wählen.

4. Das Präsidium führt die einfachen Geschäfte der laufenden Verwaltung selbständig. Seine weiteren Kompetenzen sind in einer gesonderten „Geschäftsordnung der Vereinsvorstandschaft" geregelt.

5. Eine Präsidiumssitzung kann von jedem Präsidiumsmitglied einberufen werden ohne vorausgehende Mitteilung über den Beschlussgegenstand.

6. Zu den Präsidiumssitzungen können je nach Bedarf Mitglieder der Vereinsvorstandschaft geladen werden.

7. Alle zu Präsidiumssitzungen geladenen Damen und Herren sind stimmberechtigt.

§7 Vereinsvorstandschaft

1. Die Vereinsvorstandschaft besteht aus

 

Präsidium,Jugendleiter/-in,TechnischenLeiter/-in,Breitensportwart/-in,  Veranstaltungsleiter/-in,  Pressewart/ -in

2. Die Vereinsvorstandschaft gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die wesentlichen Rechte und Pflichten der Vereinsorgane sowie die Grundsätze der Vereinsverwaltung festgelegt sind.

3. Die Aufgaben der Vereinsvorstandschaft liegen in der einfachen Führung der Geschäfte.

4. Der Vereinsvorstandschaft können durch die Mitgliederversammlung weitergehende Aufgaben zugewiesen werden. Im übrigen nimmt sie die Aufgaben wahr, für die kein anderes Vereinsorgan ausdrücklich bestimmt ist.

5. Die Vereinsvorstandschaft tritt mindestens zweimal im Jahr oder nach Einladung durch den Präsidenten zusammen.

6. Die Vereinsvorstandschaft muß zusammen treten, wenn dies 1/3 seiner Mitglieder fordert.

7. Die Vereinsvorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

8. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist die Vereinsvorstandschaft berechtigt und verpflichtet, ein neues Mitglied innerhalb von 21 Tagen kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

9. Über die Sitzungen der Vereinsvorstandschaft sind Niederschriften zu fertigen und vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

10. Wichtige Beschlüsse sind durch Rundschreiben der Mitgliedschaft bekannt zu geben.

 

 

 


 

 

 

§8 Ausschüsse

1. Folgende Ausschüsse sind zu bilden:

– Sportausschuß

– Jugendausschuß

– technischer Ausschuß

– Veranstaltungsausschuß

Weitere Ausschüsse können nach Bedarf gebildet werden.

 

2. Über die Besetzung der Ausschüsse entscheidet die Vereinsvorstandschaft. In dringenden Fällen kann das Präsidium entscheiden.

3. Die Rechte und Pflichten der Ausschüsse und deren Mitglieder werden in einer Geschäftsordnung durch die Vereinsvorstandschaft geregelt.

4. Vorsitzender eines Ausschusses ist der entsprechende Ressortleiter.

5. Die Ausschüsse treten mindestens zweimal im Jahr oder nach Einladung des entsprechenden Ressortleiters zusammen.

6. Einladungen zu Ausschußsitzungen (mit Tagesordnung) sind auch den Mitgliedern des Präsidiums zur Kenntnis zu geben. Die Präsidiumsmitglieder haben das Recht, an Ausschusssitzungen teilzunehmen und Anträge zu stellen. Sie sind bei Anwesenheit stimmberechtigt.

7. Über die Sitzungen der Ausschüsse sind Niederschriften zu fertigen und vom Sitzungsleiter und einem weiteren Mitglied zu unterschreiben. Die Mitglieder des Ausschusses sowie die Präsidiumsmitglieder erhalten Ausfertigungen.


§9 Versammlungen

1. Versammlungen können je nach Bedarf vom Präsidium einberufen werden. Es können nur Berichte und Anregungen, Sportprobleme, technische Angelegenheiten und Jugendangelegenheiten behandelt werden.

2. Für Satzungsänderungen und Neuwahlen ist ausschließlich die ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung zuständig.

3. Jährlich einmal ist eine Eltern- und Jugendversammlung einzuberufen bei der Jugendangelegenheiten bekanntgegeben und diskutiert werden und im Turnus von 2 Jahren der Jugendsprecher von der Vereinsjugend gewählt wird.


§10 Aufnahmegebühren und Beiträge

1. Die Aufnahmegebühren werden von der Vereinsvorstandschaft festgesetzt und müssen sich im Rahmen der Vorgaben des Finanzamtes halten.

2. Die Mitgliedsbeiträge und eventuell notwendige außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

3. Die Hallenbenutzungsgebühren werden von der Vereinsvorstandschaft festgesetzt.

4. Der Beitrag ist ein Jahresbeitrag. Er ist am 01.02. eines jeden Jahres fällig.

 

5. Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühr und der festgelegten Beiträge verpflichtet und muss die Zustimmung zum Abbuchungsverfahren mittels Bank-Lastschrift erteilen.

6. Beitragsgruppen

6.1. Aktive Einzelmitglieder (Erwachsene über 21Jahre)

6.2. Ehepaare

6.3. Junioren (von 18 bis 21 Jahre und Studenten bis 26 Jahre)

6.4. Jugendliche (von 14 bis 18 Jahre)

6.5. Kinder (von 12 bis 14 Jahre)

6.6. Kinder (von 10 bis 12 Jahre)

6.7. Kinder (unter 10 Jahre)

6.8. Passive Mitglieder (Erwachsene)

6.9. Passive Mitglieder (Kinder, Jugendliche und Junioren)

Studenten zwischen 21 und 26 Jahren müssen jährlich eine Studienbescheinigung vorlegen, um in die Juniorengruppe eingestuft werden zu können. Anschriftenänderungen sind unverzüglich der Vereinsleitung zu melden. Für Mitglieder, die aus irgendwelchen Gründen ein oder mehrere Jahre nicht am Spielbetrieb teilnehmen können, besteht die Möglichkeit, für diese Zeit die passive Mitgliedschaft zu beantragen. Dieser Antrag muß bis zum 31.12. für das darauffolgende Jahr bei der Vereinsleitung schriftlich gestellt werden. Bei Nichteinhaltung der Zahlungsverpflichtungen wird der Fall von der Vereinleitung untersucht und entschieden. Anmahnungen sind gebührenpflichtig.


Präsident

identVizepräs Sport identVizepräs Beratung Präsidium Pressewart Jugendleiter twartBreitenspor Veranstaltungs- leiter Vorstandschaft entidVizepräs Finanzen

§11 Wahlen

1. Die Mitglieder des Präsidiums, der Vereinsvorstandschaft sowie die Kassenprüfer werden auf die Dauer von zwei Jahre gewählt. Sie bleiben solange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.

2. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben.

3. Der Jugendvertreter als Mitglied des Jugendausschusses wird bei der Eltern- und Jugendversammlung, die jährlich mindestens einmal einberufen werden muss, von der Vereinsjugend gewählt. Die Einberufung der Eltern- und Jugendversammlung geschieht in entsprechender Anwendung der Einberufungsvorschriften nach §5, Absatz 3 der Satzung. Die Wahl des Jugendvertreters bedarf der Bestätigung durch die Vereinsvorstandschaft.

4. Die Wahlen hat ein zu wählender Wahlausschuß von 3-4 Personen durchzuführen. Gewählt kann werden entweder durch Zuruf oder in geheimer Wahl mittels Stimmzettel.

5. Geheime Abstimmungen müssen erfolgen, wenn mindestens 5 stimmberechtigte Mitglieder dies verlangen. Stehen 2 oder mehr

 

Kandidaten für ein Amt zur Verfügung, muß grundsätzlich geheim abgestimmt werden.

6. Gewählt ist, wer die einfache Stimmenmehrheit erhält. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen zählen nicht.

7. Stehen mehr als 2 Kandidaten zur Wahl und keiner erhält im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erfolgt eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen

8. Gewählt werden kann, wer persönlich bei der Versammlung anwesend ist. Ist die Teilnahme an der Versammlung aus triftigen Gründen nicht möglich, muß das schriftliche Einverständnis für eine Kandidatur und im Falle einer Wahl zur Übernahme des betreffenden Amtes der Vereinsleitung vorliegen.


§12 Revisoren

1. Die Kasse wird in beliebigen Zeiträumen, jedoch mindestens jährlich einmal durch die 2 Revisoren geprüft. Die Revisoren dürfen nicht der Vereinsvorstandschaft angehören und haben jeweils in der der Revision folgenden Versammlung Bericht zu erstatten.

2. Die Revisoren werden ebenfalls bei der Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt.

 


§13 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§14 Einnahmen und Ausgaben

1. Die Einnahmen des Vereins bestehen aus Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträgen, Beiträgen für die Hallenbenutzung, Spenden, Zuschüssen und aus dem Erlös gesellschaftlicher und sportlicher Veranstaltungen.

2. Sie dürfen nur zur Erreichung des satzungsmäßigen Zweckes verwendet werden.

3. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.

4. Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

§15 Ehrungen

1. Mitglieder, die sich um den Verein oder um den Sport im allgemeinen besonders verdient gemacht haben, können zum Ehrenmitglied ernannt werden.

2. Die Ernennung zum Ehrenpräsidenten setzt voraus, dass der zu Ernennende eine Reihe von Jahren führend im Verein tätig war und sich um diesen ganz hervorragend verdient gemacht hat.

3. Der Ehrenpräsident hat Sitz und Stimme im Präsidium und in der Vorstandschaft, so lange dies seinerseits gewünscht wird.

4. Ehrenmitglieder und Ehrenpräsidenten sind von der Beitragszahlung befreit.

5. Weitere Ehrungen sind in einer gesonderten Ehrenordnung festgelegt.

 


§16 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen 4/5 der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine ¾ Stimmenmehrheit notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

2. In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben.

3. Das nach Auflösung/Aufhebung oder Wegfall seines bisherigen Zweckes verbleibende Vermögen ist der Stadt Friedberg/Bayern mit der Maßgabe zu überweisen, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im sinne der Satzung zu verwenden.

4. Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in $2 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

 


 

Platzbelegungs- und Spielordnung

1. Platzbelegung

1.1. Die Platzbelegung wird an dem hierfür vorgesehenen Belegungssystem mittels der ausgehändigten Belegungskarten geregelt.

1.2. Jedem aktiven Mitglied ist grundsätzlich die Benutzung aller Plätze erlaubt. Einschränkungen sind im Punkt 2 (Platzeinteilung) festgelegt.

1.3. Alle beteiligten Spieler müssen vor Spielbeginn persönlich ihre Karte für den entsprechenden Zeitraum gesteckt und damit den Platz belegt haben.

1.4. Für Mitglieder, die sich nicht auf der Anlage befinden, darf keine Platzbelegung vorliegen.

1.5. Vorbelegungen - unter Freilassen einer Spielzeit – sind grundsätzlich nicht zulässig.

1.6. Auch bei sonst leeren Plätzen muss mit dem Spielen spätestens 15 Minuten nach der Belegungsdurchführung begonnen werden.

1.7. Eine wiederholte Platzbelegung kann frühestens nach Ablauf der vorangegangenen Spielzeit vorgenommen werden.

1.8. Durch das Stecksystem ergibt sich für Einzelspiele eine Spielzeit von 60 Minuten, für Doppel von 90 Minuten.

1.9. Solange andere Plätze frei sind, darf nicht abgelöst werden.

1.10. Nach dem Spielen müssen die Plätze abgezogen und ggf. auch bewässert werden.

1.11. Platzreservierungen für Verbandsspiele, Turniere, Jugend- und Mannschaftstraining werden vom Vizepräsidenten Sport veranlaßt.

2. Platzeinteilung

2.1. Die Plätze 1-7 sowie 14-16 können nur mit blau beschrifteten Karten (Erwachsene oder Jugendliche die in Damen- oder Herrenmannschaften spielen) reserviert werden. Eine Belegung der o.g. Plätze mit rot beschrifteten Karten (Jugend) gilt nur in Verbindung mit mindestens einer blau beschrifteten Karte.

2.2. Die Plätze 8 bis 13 sind vorrangig für Jugendliche, Jugendturniere und -training vorgesehen, können jedoch auch von allen anderen Mitgliedern belegt werden. Da Kinder und Jugendliche auf den unter 2.1. genannten Plätzen nicht spielen dürfen, sind die Inhaber blauer Karten angehalten, diese Plätze nach Möglichkeit den Jugendlichen zu überlassen.

2.3. Platz 10 ist für den Tennislehrer freizuhalten. Vom Tennislehrer belegte Zeiträume müssen von diesem durch klare Kennzeichnung in der Belegungstafel ersichtlich sein.

2.4. Platz 1 ist den spielstärksten Spielern des Vereins, insbesondere aus der ersten Damen- und Herrenmannschaft einzuräumen.

2.5. Auf Verlangen ist für die Dauer eines Turnierspiels auf Platz 8 das Spielen an der Trainingswand zu unterlassen.

 

Gastspielerordnung


1. Gastspieler sind alle Personen, die nicht aktive Mitglieder des TC Friedberg sind und dennoch am Spielbetrieb teilnehmen.

2. Spiele unter Gastspielern ohne Teilnahme von aktiven Mitgliedern sind nicht zugelassen.

3. Aktive Mitglieder sind berechtigt, in begrenztem Rahmen (maximal 3 mal pro Jahr) mit Gastspielern zu spielen.

4. Passive Mitglieder sind berechtigt, 5 mal pro Jahr gegen Bezahlung und Abgabe eines Berechtigungsscheins zu spielen.

5. Die Spielzeiten von Gastspielern werden auf die Zeit von Montag bis Freitag bis 16°° Uhr beschränkt.

6. Gastspieler müssen die hierfür vom Präsidium festgelegte Gebühr vor Spielbeginn beim Pächter, Platzwart oder im Sekretariat entrichten.

Mitglied Partner Gebühr
Vorstandschaft Gastspieler keine

Mannschaftsspieler

(1. Damen- und Herrenmannschaft)

Gastspieler keine
Aktive Mitglieder Gastspieler 7 €/Stunde
Passives Mitglied Mitglied 7 €/Stunde

Ranglisten- und Forderungsordnung

1. Rangliste

1.1. Die Ranglisten dienen zur Darstellung der relativen Spielstärke der einzelnen Spielerinnen und Spieler untereinander und sind Grundlage für die Setzung bei Turnieren und Meisterschaften sowie die Mannschaftsaufstellung, wobei hierbei geringfügige Änderungen möglich sind. Endgültig entscheidet hier der Vizepräsident (Sport) in Rücksprache mit dem Trainer und ggf. dem Seniorensportwart bzw. dem Jugendleiter. In der Rangliste können nur aktive Mitglieder geführt werden. Tritt ein Mitglied vom aktiven in den passiven Status über, wird es aus der Rangliste genommen.

1.2. Ranglisten können geführt werden für

- Damen

- Herren

- Herren 30

- Damen 40

- Herren 40

- Herren 50

- Herren 60

- Juniorinnen 18

- Junioren 18

- Mädchen 14

- Knaben 14

- Bambini 12

1.3. Die Anzahl der Spielerinnen und Spieler in den Ranglisten ist nicht begrenzt.

1.4. Eine Person kann in mehreren Ranglisten geführt werden.

1.5. Die Ranglisten werden im Tannenbaumsystem dargestellt:

1.6. Für die Führung der Ranglisten ist zuständig

- der Vizepräsident (Sport) für Damen, Herren, Senioren

- der Jugendleiter (Jugend)

1.7. Für jede Rangliste und Saison muß eine eigene Forderungsliste geführt werden.

2. Forderungen

2.1. Zur Aktuellerhaltung der Ranglisten werden Forderungsspiele durchgeführt, die prinzipiell im Freien gespielt werden, aber in besonderen Fällen auf Anordnung des Vizepräsidenten (Sport) in die Halle verlegt werden können.

2.2. Gefordert werden können alle Spieler, die in der gleichen Reihe links, und in der Reihe darüber rechts von der eigenen Position stehen. Der Zeitpunkt, ab dem in jeder Saison Forderungen angemeldet werden können, wird durch Aushang bekanntgegeben.

2.3. Forderungen werden schriftlich beim Vizepräsidenten (Sport) oder dem Jugendleiter angemeldet. Die dafür notwendigen Vordrucke liegen bei den Ranglisten im Clubhaus auf und müssen ausgefüllt in den Briefkasten zwischen den Ranglisten eingeworfen werden.

2.4. Der Vizepräsident (Sport) bzw. Jugendleiter erstellt aufgrund der eingegangenen Formulare nach Bedarf eine aktuelle Liste der anstehenden gültigen Forderungen, die über dem Briefkasten angebracht ist. Nur die dort aufgeführten Forderungen sind gültig.

2.5. Ab dem Zeitpunkt, an dem die Forderung auf der Liste der gültigen Forderungen erscheint, hat der Forderer eine Woche Zeit, mit dem Geforderten einen Spieltermin zu vereinbaren, der innerhalb der auf der Liste vermerkten Frist liegen muss, wobei der Geforderte drei Termine, davon einen Wochenendtermin anbieten muß. Sollte innerhalb der festgelegten Frist keine Forderung gespielt werden, wird die Forderung ungültig und beide Spieler können für eine Woche keine neue Forderung anmelden.

2.6. Gewinnt der Forderer das Spiel, nimmt er den Platz des Geforderten ein, der Geforderte und alle zwischen den beiden Spielern stehenden Spieler rutschen einen Platz nach hinten. Verliert der Forderer das Spiel, behält er seinen bisherigen Platz.

2.7. Tritt der Geforderte nicht zum Spiel an, werden die Plätze der beiden Spieler getauscht, wobei die dazwischen plazierten Spieler alle auf ihren Plätzen bleiben.

2.8. Forderungsspiele sind auf Wunsch mit Schiedsrichter, der von beiden akzeptiert sein muss, durchzuführen.

2.9. Der Forderer stellt die Bälle (mindestens 3), die in neuwertigem Zustand sein müssen.